Bauvorhaben in Marienheide

Am 20.04.2016 fand erstmalig eine offizielle Vorstellung der in der Presse bereits angekündigten Bauvorhaben in Marienheide statt. Namentlich handelte es sich um den geplanten Bau eines HIT-Vollsortimenters in der Bahnhofstraße sowie den Bau eines DM-Drogerie-Marktes im Bereich des Nettomarktes an der Hauptstraße. 

Eine erste Berichterstattung findet sich in der Oberbergischen Volkszeitung unter : 

www.rundschau-online.de/region/oberberg/marienheide/erst-das-konzept-dann-die-planung-entscheidung-ueber-den-hit-markt--und-dm-antraege-wurden-vertagt-23924452

Zusätzlich möchten wir nochmals folgendes feststellen : 

Herr Hendrik Pilatzki hat ausdrücklich klar gestellt, dass das Grundstück, in dem der derzeitige REWE in der Bahnhofstraße betrieben wird, seinem Vater gehört. Dieser hat weder mit REWE noch mit der Interessengemeinschaft Lichtinghagen und Trommershausen über den Verkauf dieses Grundstücks verhandelt und beabsichtigt dies auch nicht. Mithin sind jegliche Planungen der Interessengemeinschaft unter Einbeziehung des Grundstücks auf dem der REWE betrieben wird, rechtlich nicht realisierbar. 

Zum DM-Drogerie-Markt haben in der Ausschusssitzung die CDU, die SPD, die Grünen und die FDP eine klare Aussage getätigt. Dies ist, dass ein Drogeriemarkt in den Ortskern gehört. Trotz dieser klaren Aussage des SPD-Sprechers Herrn Maurer beantragte dieser, dass doch das Verfahren zur Realisierung des DM-Drogerie-Marktes im Bereich Netto durch einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan vorangetrieben werden sollte. Dies ist nicht konsequent im Hinblick auf die vorher getätigte Aussage. Insbesondere ist es nicht konsequent im Hinblick auf das Einzelhandelskonzept von 2012, welches Herr Maurer zum Schutz eines funktionsfähigen Einzelhandels im Ortskern mit beschlossen hat. 

Mit den Stimmen der CDU, Grünen und der FDP konnte aber dieser inkonsequente Antrag abgelehnt werden. Diese vorgenannten Parteien beschlossen, diesen Antrag zu vertagen, bis das Integrierte Handlungskonzept Ortskern auch zum Thema Einzelhandel nach erfolgten Bürgerbeteiligungen eine Aussage getroffen hat. Es wird auch nochmals darauf verwiesen, dass Entscheidungen vor Abschluss des integrierten Handlungskonzeptes die Förderfähigkeit des Gesamtkonzeptes hätte gefährden können.